Thuja Krankheiten

Verschiedene Gartenfachleute sehen als Ursache für die Schäden an den Thuja-Hecken die veränderten klimatischen Bedingungen. Die Sommer werden mediterraner mit höheren Temperaturen, weniger Niederschlägen, längeren Trockenphasen und vermehrte Hitze-Extreme.

 

 

 

Für die Thuja Pflanzen, die ursprünglich feuchte Lebensräume in Küstengebieten besiedelten, ist dieser Klimawechsel eine markante Verschlechterung der Standortbedingungen.

 

Die Anfälligkeit bezüglich Krankheiten und Schädlingsbefall nimmt dadurch stark zu.

 

Ungeeignete Standorte sind Böschungskronen auf durchlässigen Kies- oder Kalkböden. Auch Lagen direkt an einer Strasse sind exponiert.  Die Wärmespeicherung des Strassenbelages trägt zudem zu einer Temperatursteigerung bei was wiederum die Verdunstung des Wassers beschleunigt.

 

Pilzkrankheiten zeigen sich durch rot/braun verfärbte Nadeln, die sehr weich werden. Der Befall beginnt an den Triebspitzen und setzt sich recht zügig bis zum Stamm fort. Bei einem Pilzbefall bleibt meistens nur, den Lebensbaum ganz zu roden und die Erde auszutauschen.

 

Stehen die kranken Pflanzen in einer Hecke, sind meistens die nebenstehenden Pflanzen auch schon betroffen, auch wenn sie noch keine Anzeichen zeigen, da sich unter der Erde die Wurzeln mehrerer Pflanzen berühren und somit anstecken.

Wer bereits mit einer kranken Hecke konfrontiert ist, zieht besser früh als spät die Reissleine und ersetzt die Hecke alternativ durch Eiben.

Eiben-Hecke


Wer eine Hecke für die Ewigkeit sucht, sollte eine Eibenhecke pflanzen. Die edlen grünen Wände sind immergrün, robust und kommen mit einem Formschnitt pro Jahr aus.

 

Eibenhecken (Taxus baccata) sind seit Jahrhunderten als Einfriedungen äußerst beliebt. Zu Recht: Die immergrünen Nadelgehölze sind das ganze Jahr über blickdicht und äußerst langlebig. Sie bilden mit ihrem schönen dunkelgrünen Farbton außerdem den perfekten Hintergrund für Staudenbeete, denn die leuchtenden Blütenfarben kommen davor besonders gut zur Geltung.